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Ried: Hannes Gründlinger auf Rang 11

Das Rieder Rundstreckerennen um den großen Preis der Firma Eurol über 85 Kilometer ist zwar kein Kriterium, kommt aber einem solchen ziemlich nah. Dementsprechend „holzte“ das von starken Tschechen geprägte Starterfeld, was das Zeug hielt. Der Sieg ging im Zielsprint an den Tschechen Zdenek Mlynar (1.58.57), bester Fahrer eines Tiroler Teams wurde Hannes Gründlinger vom Union Raiffeisen Radteam Tirol auf Rang 11, zeitgleich mit dem Sieger.

Die Strecke Bahnhofstraße – Josef-Kränzl-Straße – Frankenburger Straße – Dr. Franz-Berger-Straße – Rainerstraße – Bahnhofstraße in Ried war 50 Mal zu umrunden – kein Kriterium, kein „normales“ Straßenrennen – und dennoch: Es war ein ungewöhnliches Straßen(rundstrecken)rennen, bei dem das Union Raiffeisen Radteam Tirol eine tadellose Figur machte.
Zuerst waren die Tiroler geschlossen vorne dabei, als jedoch nach der Hälfte des Rennens die 18 Mann-Spitzengruppe auf das Hauptfeld auffuhr und dieses überrundete, änderte sich das Rennen vollständig.
Die überrundeten Fahrer des Hauptfeldes fuhren nun für die „Spitzengruppe“. Gründlinger, Wildauer und Comploi leisteten zwar tadellose Arbeit, Wildauer und Comploi gewannen sogar je eine Sprintwertung. Doch am Ende fand sich Gründlinger alleine im Hauptfeld. Niemand konnte ihn beim Zielsprint unterstützen – dennoch zeigt sein 11. Platz, zeitgleich mit dem Sieger, dass er heuer ganz vorne mitmischen kann.
Das ELK-Team und das Union Raiffeisen Radteam Tirol legten beim Veranstalter Protest ein („Das Hauptfeld hätte wegen Überrundung angehalten werden müssen!“), was jedoch nichts fruchtete.

Gute Mannschaftsleistung des
Union Raiffeisen Radteams Tirol
Insgesamt eine mannschaftlich tadellose Leistung des Union Raiffeisen Radteams Tirol beim Rieder Rundstreckenrennen:
Immer besser in Form kommt Roman Gredler: Sein 24. Platz im Rieder Rundstreckenrennen beweist, dass der starke Tiroler seinen Trainingsrückstand jetzt wettgemacht hat. Von ihm wird in Zukunft noch einiges zu hören sein.
Christian Wildauer auf Rang 33, Altmeister Mika Oldrich auf Rang 34 – Oldrich gewann übrigens zuletzt die Klasse Masters Elite beim Hungerburgrennen in Innsbruck und Martin Comploi auf Rang 42 .
Der Sportdirektor des Union Raiffeisen Radteams Tirol, Ing. Martin Obex, ist sehr zufrieden: “Unser Team ist sehr mannschaftsdienlich gefahren, ambitioniert und entschlossen in einem Rennen, bei dem fast die Hälfte aller Fahrer ausgeschieden ist. Und für unsere jungen Fahrer waren es einmal mehr wertvolle Rennkilometer.“

Nun darf man gespannt sein, wie’s kommenden Sonntag beim 2. Internationalen Raiffeisen GP in Judendorf/Strassengel, dem 2. Rad-Bundesliga-Rennen (Tchibo TOP.RAD.LIGA) der heurigen Saison, für das Union Raiffeisen Radteam Tirol läuft.

Übrigens: Das Union Raiffeisen Radteam Tirol hat jetzt fix für die Steiermark-Rundfahrt (Select-Tour Steiermark) genannt!
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